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Puflatschrunde

von Uwe Heimburger

Heute steht die Puflatschrunde auf der Seiser Alm auf der Tagesordnung - Höhe ca. 2000 Meter über dem Meer. Europas höchstgelegene Alm. Wir erreichen sie mittels Seiser Gondelbahn. Wetter erneut super. Es wird eine gemütliche Wanderrunde. Mein Reisestativ mit Panorama-Kopf habe ich dabei. Ich hoffe auf eine ausgiebige "Foto-Rast".

Auf der Alm angekommen wenden wir uns hinter der Gondelstation nach links. Zunächst geht's einen steilen Anstieg hinauf. Dann sind wir am Startpunkt der Puflatschrunde angelangt. Es bietet sich uns ein imposanter Ausblick auf die Roßzähne.

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Den Weg säumt herrlich artenreiche Vegetation. Gräser, Kräuter, Pilze und vieles mehr.

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Links von der Arnikahütte steht ein kleiner aus Holz errichteter Stall. Wir folgen dem Wanderweg zwischen Stall und Arnikahütte und gelangen an den Rand des Puflatsch. Dort fällt das Gelände abrupt steil zum Tal hin ab.

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Majestätisch erheben sich Langkofel und Plattkofel über der Seiser Alm. Wie einige Bilder zeigen, bringen mich die 300mm Brennweite meines Zoom-Objektivs, mitunter ergänzt um einen 1.4-fach Telekonverter, nach Wunsch ganz nach heran. 

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Im Dunst sind die schroffen Strukturen der Berge meist nur schwer erkennbar. Durch Bearbeitung der Aufnahmen in Schwarzweiss gelingt es mir, sie deutlich herauszuarbeiten.

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Der Alm-Bereich des Puflatsch gibt sich im Vergleich dazu eher sanft und leicht hügelig. Am Wegesrand begegnen wir  Glockenblumen, und auf einer Weide stehen Kühe und Haflinger. Jesus schaut ins Tal.

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In der Nähe einer Bank baue ich mein Stativ auf. Der Blick auf die Berggruppe ist fantastisch. Meine Frau findet ein angenehmes Plätzchen. Sie genießt die wärmende Sonne, und ich bin längere Zeit mit der Fotografie beschäftigt. Unter Einsatz verschiedener Objektive mache ich Panorama-Aufnahmen mit Langzeiteffekt.

Es ist sehr hell. Selbst ein Neutraldichtefilter der Stärke 3.0 (10 Blendenstufen) bringt bei ISO100 und Blende 8 nur 4 Sekunden Belichtungszeit. Ich verstärke den Effekt mittels Polfilter um 1-2 Blendenstufen. Zuhause setze ich die Einzelaufnahmen mit der Software PT Gui zusammen. Ein Beispiel habe ich bereits in einem früheren Beitrag gezeigt.

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Am Nachmittag schieben sich hin und wieder Wolken vor die Sonne. Durch Aufwinde nach oben getrieben sehen sie teilweise aus, als wären sie sich ballende Fäuste. Die Fäuste lösen sich schnell wieder auf. Besondere Lichtstimmungen entstehen.

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Aufwinde veranlassen Paraglider, in die Luft zu steigen. Auf dem Heimweg können wir sie auch aus der Gondel noch beobachten.

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Es wor a schener Dog! Lächelnd

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