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Kurztrip ins Vinschgau

von Uwe Heimburger

Es hat uns zu einem Kurzurlaub ins Vinschgau in Südtirol gezogen. Apfelplantagen soweit das Auge reicht, also bis zum nächstgelegenen steilen Berghang.

In Kürze werden Saisonarbeiter anreisen und Millionen Äpfel ernten.

Die Berge sind hier hoch, die Gipfel schneebedeckt. Zu ihnen gehören die Ortler- und Texelgruppe. Es ist noch nicht einmal Mitte September und an einem Morgen sehen wir, dass es in der Nacht weiter oben kräftig geschneit haben muss.

Mit der Seilbahn fahren wir zur Tarscher Alm und wandern weiter Richtung Tarscher Joch den Berg hinauf.

Deutlich tiefer gelegen führt uns eine andere Wanderung über einen herrlichen Weg zum Partschinser Wasserfall. Er ist mit nahezu 100 Metern Fallhöhe der höchste in Südtirol.

Am Wegesrand verläuft eine alte Wasserrinne. Sie dient der Bewässerung der Apfelbaumplantagen. Diese Wasserrinnen werden Waale genannt, die Wege daneben Waalwege.

Die Vegetation auf dieser Ebene ist reich. Neben Esskastanien und Walnussbäumen sehen wir viele uns unbekannte Pflanzenarten.

Pilze sind dieses Jahr dagegen Mangelware.

Als wir den Partschinser Wasserfall erreichen, zieht es leider zu.

Trotzdem geniessen wir die herrliche Landschaft und das Rauschen des Wassers.

An einem anderen Tag besuchen wir Reinhold Messners Sommersitz Schloss Juval und dürfen an einem interessanten Rundgang teilhaben. Zuvor meistern wir den steilen Aufstieg vom Parkpatz aus.

Während der Wanderung bieten sich fantastische Ausblicke auf das Tal mit seinem Fluss, der Etsch. Die Plantagen bilden abstrakte Muster, die von Straßen und Etsch durchzogen werden.

Den Abschluss unserer Wanderungen bildet der steile Weg ab Latsch über die Annaböden hinauf zu den Gehöften von Ratschill.

Neben interessanter Vegetation bieten sich immer wieder tolle Ausblicke wie dieser ins Martelltal.

Zurück geht's über Schloss Annenberg, Schloss Goldrain und über den Latschander Waalweg.

Das letzte Bild zeigt den Blick auf Latsch und dahinter Tarsch.

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